Immer aufmerksame Zuhörer für Oberkommissar Reimar Giesen und Verkehrsmeister Eberhard Kleinert. Foto: Steinbrücker

Vermischtes / Langenfeld, 19.05.2012

Mit der Busschule unterwegs

Mitarbeiter(innen) der WFB Langenfeld, Kronprinzstraße 39, absolvierten ein Verkehrstraining.

 

Kooperation mit Kreispolizei

„Der Busfahrer ist verpflichtet, zu helfen.“ Dem Verkehrsmeister Eberhard Kleinert von den Bahnen der Stadt Monheim braucht man so etwas nicht extra zu sagen. Mit viel Umsicht, umfangreichem Wissen und großem Einfühlungsvermögen hat er einen besonderen Tag des Verkehrstrainings mit Mitarbeitern der WFB Langenfeld, Kronprinzstraße 39, bestritten. Ihm zur Seite stand Polizeioberkommissar Reimar Giesen von der Mettmanner Kreispolizei. Sicher zur Werkstatt und wieder nach Hause zu gelangen und auch in der Freizeit sicher unterwegs zu sein, ist ein großes Anliegen der WFB Werkstätten. Ramon Göring vom Reha-Fachdienst, Gruppenleiter Uwe Sell und Arno Bäz führten das Verkehrstraining zusammen mit der Polizei durch, das auch ein Fußgängertraining mit einschloss. „Die Busschule der Bahnen der Stadt Monheim wurde 2011 in Kooperation mit der Kreispolizei ins Leben gerufen“, berichtete Reimar Giesen. „Vorne einsteigen, den Fahrausweis vorzeigen, hinten aussteigen“, stellte Giesen den Normalfall fest. „In der Rush Hour kann man mit Fahrausweis auch mal hinten einsteigen, damit es schneller geht“, ergänzte Kleinert. „Und wo sollten Sie am besten sitzen? Im Gang, damit man rasch den Platz wechseln kann, wenn man als Fahrgast mit Behinderung beleidigt, belästigt oder angegangen wird.“ Eberhard Kleinert kennt sich bestens in allen Fragen aus.

Gefahren

Wer nur einen Stehplatz hat, solle sich mit beiden Händen festhalten, um bei notwendigem scharfen Bremsen nicht umzufallen. Rucksäcke gehörten zwischen die Beine, wegen der Verletzungs- und Diebstahlgefahr. Wer gehbehindert sei, möge um einen Platz bitten. „Es ist zu gefährlich, wenn solche Fahrgäste stehen“, sagte Kleinert. Und betonte: „Im Zweifelsfall immer an den Busfahrer wenden, wenn es nicht klappt.“ Mit Humor und Überzeugungskraft hat Eberhard Kleinert schon viele Situationen gemeistert. Bei Gefahr im Verkehr kann es vorkommen, dass der Busfahrer stark bremsen muss. Wie viel Kraft die Bremsen im Notfall entwickeln, hat Eberhard Kleinert auf dem Gelände des Busdepots vorgeführt. „Achtung, ich bremse jetzt“, rief er, und alle hielten sich besonders gut fest.

Viele Tipps

Polizeioberkommissar Giesen und Verkehrsmeister Kleinert hatten noch viele Tipps parat. Zum Beispiel solle man an der Bushaltestelle Abstand halten, weil der Bus ausschwenke und zusätzlich der Außenspiegel noch weit in den Haltestellenbereich hineinragten. „Mindestens einen großen Schritt von der Bordsteinkante wegbleiben. Und beim Aussteigen erst nach links und rechts schauen, ob Radfahrer kommen.“ Geübt wurde auch das Aufklappen der Plattform für Rollifahrer, das gleich mehrere Mitarbeiter ausprobierten. Und über Notfallsituationen wurde informiert: Nothammer, Notausgänge, Nothahn an der Mitteltür. „Im Notfall sollte man immer die Ruhe bewahren“, betonte Kleinert. (jste)

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