KKV und MISEREOR rufen zur Hilfe für Afrika auf. Foto: zur Verfügung gestellt vom KKV

Vermischtes / Monheim, 08.10.2011

KKV: Hilfe für Ostafrika

KKV und MISEREOR helfen weiterhin Ostafrika: Der Spendenaufruf erbrachte bereits über 20.000 Euro.

 

Unvorstellbare Not

„Auch wenn die Schlagzeilen über die Dürrekatastrophe in Ostafrika verschwunden sind, die unvorstellbare Not bleibt trotzdem. So leiden am Horn von Afrika wegen einer der schwersten Dürren seit Jahrzehnten etwa 13,3 Millionen Menschen Hunger. Innerhalb der letzten drei Monate sind als Folge der Hungersnot bereits mehr als 30.000 Kinder gestorben. Die vereinten Nationen befürchten, dass in den nächsten vier Monaten 750.000 Menschen verhungern könnten.“ Mit diesen Fakten erinnert der Monheimer Bundesvorsitzende des KKV, Bernd-M. Wehner, erneut an die Hungerkatastrophe in Ostafrika und bittet weiterhin gemeinsam mit MISEREOR dringend um Spenden für die Menschen in der Dürreregion. „Bisher sind aufgrund unseres Aufrufs über 20.000 Euro zusammengekommen“, so der KKV-Bundesvorsitzende. Deshalb nutzt der KKV auch weiterhin sein bundesweites Netzwerk und wirbt vor Ort für großzügige Spenden. Über MISEREOR gehen diese auf ein Soforthilfe-Konto und werden umgehend eingesetzt, um die Menschen in Ostafrika mit dem Lebensnotwendigsten zu versorgen. Spenden werden erbeten an das MISEREOR-Konto 10 10 10, Stichwort „KKV hilft Ostafrika“, BLZ 370 601 93, Pax-Bank.

Gezielt spenden

Seit mehr als 20 Jahren fördert MISEREOR die Arbeit der Diözese Marsabit: In dieser abgelegenen Region, in der der Staat nicht präsent ist und somit keine Hilfe leistet, ist die Präsenz der Kirche entscheidend. Sie kümmert sich insbesondere um die Wasserversorgung der Menschen und ihrer Tiere. In der momentanen Notsituation fahren Tanklaster bis zu 60 Kilometer, um Wasser zu den Notleidenden zu bringen. MISEREOR leistet aber nicht nur Nothilfe. Mit der Diözese werden gerade auch die präventiven Maßnahmen weitergeführt und verstärkt. Dafür stellt MISEREOR der Diözese Marsabit 395.000 Euro zur Verfügung. Mit diesen Mitteln werden vor allem in kleinen Dörfern Wasserrückhaltebecken, Brunnen und Regenwassersammeltanks gebaut, damit der unregelmäßige Regen genützt werden kann. So erhält auch die besonders arme Bevölkerung in dieser benachteiligten Region langfristig Zugang zu Trinkwasser und sichere Wasserstellen für ihr Vieh.

Misereor ist das Hilfswerk der deutschen Katholikinnen und Katholiken für die Armen in den Ländern des Südens. Der Bundesverband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung e.V. ist ein katholischer Sozialverband.

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