Die Hitdorfer Hochwassermauer. Foto: DLRG

Vermischtes / Monheim, 11.01.2011

Hochwasser: DLRG im Einsatz

Nach dem Schnee kommt das Wasser. Dies ist zurzeit eindrucksvoll im Monheimer Rheingebiet zu beobachten.

 

Schifffahrt eingestellt

Aufgrund der aktuellen Wetterlage und des damit verbundenen Tauwetters stieg der Rheinpegel vergangenes Wochenende innerhalb von 48 Stunden auf einen Wert von knapp neun Metern (Kölner Rheinpegel). Der durchschnittliche Normalwert liegt bei rund drei Metern. Die Schifffahrt wurde daraufhin eingestellt. Schon im Verlauf der letzten Woche ließ sich die Vermutung aussprechen, dass ein Hochwasser zu erwarten wäre.

Präventiv

Diese Prognose veranlasste die Monheimer Wasserrettung, die bereits bestehende Alarmbereitschaft auszubauen, um mögliche Hochwasserschäden präventiv auszuschließen oder im Ernstfall schnell zu einem Einsatzort ausrücken zu können. Während in Hitdorf die erst im letzten Jahr erbaute Schutzwand komplettiert wurde, kamen auch lange vor der erwarteten Hochwasserwelle die ehrenamtlichen Helfer der DLRG Monheim zusammen, um parallel verschiedene Maßnahmen zu ergreifen. Zunächst wurden Boote und Landfahrzeuge für den Hochwasserschutz aufgerüstet und so stationiert, dass ein Ausrücken ins Hochwassergebiet Tag und Nacht möglich ist. Im Anschluss daran wurde die Rheinrettungswache gesichert.

Warnung vor Leichtsinn

Anlässlich des aktuellen Umbaus während der Wintersaison kam an dieser Stelle mehr Arbeit auf die Retter zu, da zusätzlich zum Einsatzmaterial nun auch Werkzeug und Baumaterial umgelagert werden musste. Nach Beendigung dieser Maßnahmen kümmerten sich die Rettungsschwimmer unterstützend um die verbliebenen Gäste auf dem Campingplatz „Rheinblick“. Hierbei zeigte der im September eingeweihte Gerätewagen Wasserrettung wiederum seinen Stellenwert, da auch die letzten Wohnwagen mühelos vom Platz gezogen werden konnten. Bei einem Kölner Pegel von neun Metern steht der Campingplatz komplett unter Wasser. So kam es auch, dass der Platz am Montag gänzlich vom Wasser eingeschlossen wurde. An dieser Stelle warnt die DLRG vor Leichtsinn am und im Wasser. Das zumeist harmlos wirkende Gewässer sollte nicht unterschätzt werden. Durch Unterströmungen kann es schnell zu ungeahnten Gefahren kommen. Sollte es zu Gefahrenlagen kommen, ist die DLRG Monheim in der Lage, mit zwei hochwassertauglichen Motorbooten ins Gefahrengebiet vorzudringen. Auch kann ein Katastropheneinsatz mit Beteiligung von Monheimer Rettern in anderen Städten am Rhein nicht ausgeschlossen werden. Da die kommende Wetterlage noch nicht einzuschätzen ist, wird der DLRG-Ortsverein Monheim die Alarmbereitschaft weiterhin verstärkt aufrecht halten und zusätzliche Kontrollfahrten durchführen.

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