Köpp (links) und Clauser. Foto: JU Langenfeld

Regional / Politik / Langenfeld, 21.08.2012

Neuerliche Kritik an Jens Geyer

LANGENFELD/MONHEIM. Der neue Landtagsabgeordnete Jens Geyer (SPD) aus Monheim wird erneut mit Kritik aus der Nachbarstadt Langenfeld konfrontiert.

 

„Clauser war und ist Gegner“

„Geyer ist verwundert über CDU-Schlingerkurs zur CO-Pipeline“ heißt es in einer recht aktuellen Stellungnahme des Monheimer SPD-Landtagsabgeordneten Jens Geyer. Die Junge Union begegnet einer solchen Aussage nur mit Kopfschütteln: Mitnichten jedenfalls gebe es einen Schlingerkurs der CDU in Langenfeld. „Die Junge Union und die CDU Langenfeld haben sich von Beginn der Debatte an gegen die CO-Pipeline ausgesprochen“, so der Vorsitzende der Jungen Union (JU) Langenfeld, Sebastian Köpp. „Auch der damalige CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Dieter Clauser war und ist Gegner der Pipeline und hat dies im Landtag auch kundgetan.“ Dies zumindest hatte Geyer in seiner Stellungnahme vom 1. August auch gar nicht bestritten; er hatte jedoch aus seiner Sicht „widersprüchliche“ Aussagen aus den Reihen der CDU moniert, zudem wolle die CDU-Landtagsfraktion die baldige Inbetriebnahme der Rohrleitung.

„Nichts Verbindliches“

Von Jens Geyer sei im Landtag zum Thema CO-Pipeline nichts zu hören gewesen, kritisiert nun die JU Langenfeld. Als „herbe Enttäuschung für alle Gegner der CO-Pipeline“ wertet Hans-Dieter Clauser die Vereinbarung von Rot und Grün im neuen Koalitionsvertrag und die Haltung des hiesigen Abgeordneten. „Bei zahlreichen Auftritten während des Wahlkampfes im Kreis Mettmann hatten die Kandidaten der SPD, der Grünen sowie der Linken und insbesondere Umweltminister Remmel von den Grünen um Wählerstimmen im Kampf gegen die Pipeline geworben. Rot-Grün erhielt den Wählerauftrag und vom versprochenen Widerstand gegen die Giftgas-Pipeline ist nichts zu spüren. Stattdessen verstecken sich alle hinter Gerichtsentscheidungen. Selbst der gesetzlichen Pflicht zur Evaluierung des Rohrleitungsgesetzes kommt der NRW-Landesumweltminister nicht nach. Die Menschen in Langenfeld, Hilden und Monheim am Rhein wollen Taten statt leeren Versprechen“, so Clauser. Die Junge Union fordert Jens Geyer auf, sich auch im Plenum gegen die Pipeline auszusprechen. Aussagen von Geyer wie „Die Pipeline soll nach Möglichkeit nicht so in Betrieb gehen“ sind der Jungen Union „nicht aussagekräftig genug“. „Dies ist nichts Verbindliches, nichts Genaues, und dies ist nicht glaubwürdig“, findet die JU.

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