Diskussion über IS und Ukraine
KREIS METTMANN. Zur Diskussionsveranstaltung „Deutsche Sicherheitsinteressen im globalen Umfeld“ hatte der Reservistenverband Kreisgruppe Bergisch-Land in die Waldkaserne Hilden eingeladen.
„Grenzen einseitig verschoben“
Neben dem General a.D. Rainer Schuwirth diskutierten auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Michaela Noll und der ehemalige Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, Bernd Wilz, mit den Gästen. Der 2007 in den Ruhestand verabschiedete Schuwirth war zuletzt Stabschef im NATO-Hauptquartier Europa, dem Supreme Headquarter Allied Powers Europe (SHAPE) in Mons, Belgien. In seinem Vortrag ging Schuwirth auf den aktuellen Konflikt in der Ukraine ein und sprach über die Ausbreitung der radikal-islamistischen Terrororganisation IS in Syrien und Irak. „Innerhalb kürzester Zeit ist in der Ukraine ein territorialer Konflikt ausgebrochen, mit dem Ergebnis, dass völkerrechtlich anerkannte Grenzen einseitig verschoben worden sind“, kommentierte die Verteidigungspolitikerin Noll die Lage. „Und das nicht weit entfernt vor unserer europäischen Haustür.“
„Menschen Perspektive geben“
Überrascht waren die Podiumsteilnehmer über die schnelle Ausbreitung der radikal-islamistischen Terrororganisation IS. „Diese Brutalität und menschenverachtende Barbarei ist mit unserer Wertevorstellung nicht vorstellbar. Über eine Millionen Menschen sind vor den Dschihadisten auf der Flucht“, so Noll. Einig waren sich Schuwirth, Noll und Wilz, dass Deutschland in der Staatengemeinschaft eine verpflichtende Rolle trage und den Kampf gegen den IS unterstützen müsse. „Unsere humanitäre und militärische Hilfe an die Kurden im Nordirak ist richtig“, sagte Noll: „Der Kampf gegen die Terrororganisation verbindet die Welt. Wir müssen vor Ort helfen und den Menschen wieder eine Perspektive zum Leben geben.“
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