Regional / Sport, 23.04.2012

2:1 gegen Berlin! Fortuna wieder Dritter

DÜSSELDORF. 2:1-Sieg gegen Union: Die Fortuna kann nach dem 32. Zweitliga-Spieltag weiter auf die beiden Relegationsspiele um den Bundesliga-Aufstieg hoffen.

 

Dreierkette vogelwild

Der Fortuna fehlten die verletzt ausfallenden Akteure van den Bergh, Schwertfeger, Kruse, Almer und Langeneke. Ins Tor rückte Ratajczak, gegenüber dem Dresden-Spiel rückten Ilsö und Bodzek für Jovanovic und Weber in die Startelf. Die Rotweißen begannen mit einer ungewöhnlichen 3-5-2-Formation. Und die sorgte für ein ziemliches Durcheinander in der Fortuna-Defensive: Mattuschkas Freistoß (3.) streichelte die Latte, auch Belaid ballerte das Leder ans Gebälk (8.). Auf der anderen Seite jagte Beister das Leder aus elf Metern auf die Tribüne (5.), Lambertz verpasste das Tor auch recht klar (7.). Lambertz (10.) und Mattuschka (12.) hatten weitere Chancen, nach einem Union-Freistoß rauschten wenig später zwei Berliner knapp am 0:1 vorbei. Dann Minute 15: Ilsö verwandelte nach eine Ecke in fast artistischer Manier zum schmeichelhaften 1:0. Aber schon in der 18. Minute klingelt es auf der anderen Seite: Ex-Fortune Terodde netzte zum verdienten Ausgleich ein. Aber schon nach weiteren vier Minuten stand es 2:1: Rösler netzte einen Foulelfmeter zum 2:1 ein, Beister war umgerissen worden, es war das 13. Saisontor des Fortuna-„Oldies“. Fink hätte dann für eine Vorentscheidung sorgen können, doch bei seinem Schuss ins fast leere Tor lag Ilsö im Weg (28.). Bröker per Fallrückzieher (37.), Mattuschka per Freistoß (38.), Terodde (39.) und Juanan (42.) hatten die letzten Möglichkeiten einer unterhaltsamen ersten Hälfte.

Nach der Pause sichere Defensive

Vor 33.637 Besuchern brachte Norbert Meier zur Pause Dum für den angeschlagenen Beister – und stellte wieder auf Viererkette um. Hinten brannte jetzt nicht mehr viel an: Terodde hatte per Kopf (56.) die eigentlich einzige Chance für Union. Auf der anderen Seite endeten zwei starke Lambertz-Soli (61./68.) fast mit dem 3:1. Bröker traf nur das Außennetz (71.), Jovanovic und Juanan scheiterten am starken Glinker (74./75.). Und auch Matuschyk fand nach 87 Minuten im Union-Goalie seinen Meister.

Fazit

Es blieb am Ende beim aufgrund der recht souveränen zweiten Hälfte verdienten 2:1-Sieg der Fortunen. Die Rotweißen sind vor den letzten beiden Spielen in Fürth (29.4.) und zuhause Duisburg (6.5.) wieder Dritter – einen Punkt vor St. Pauli (3:0 gegen Rostock) und zwei vor Paderborn (0:2 in Karlsruhe). St. Pauli spielt am Sonntag in Dresden, Paderborn daheim gegen den FSV aus Frankfurt. Am letzten Spieltag kommt es zum Duell St. Pauli versus Paderborn. Fortune Oliver Fink sprach gestern von einem „schmutzigen Sieg“.

Aufstellung

Fortuna: Ratajczak – Levels, Lukimya, Juanan, Fink, Lambertz, Bodzek, Bröker, Beister (46. Dum), Rösler (65. Jovanovic), Ilsö (82. Matuschyk).

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