Bundesverdienstkreuzträger Werner Bischoff (2. von links), hier mit Ehefrau Christel, Landrat Thomas Hendele (ganz links) und Daniel Zimmermann. Foto: Breulmann

Politik / Monheim, 08.09.2011

Leserbrief von Werner Bischoff (SPD)

Die Monheimer Jugendpartei PETO schlug vor, das Wäldchen neben dem „mona mare“ für Wohnbebauung zu nutzen.

 

Im Wortlaut

Das Wäldchen (etwa 6000 Quadratmeter) ist in städtischem Besitz, es diente früher der Naherholung für die Bewohner des Berliner Viertels. Zu dieser Thematik hier ein Leserbrief von Werner Bischoff (SPD) im Wortlaut:

„Der Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt wird in der nächsten Sitzung durch die Verwaltung darüber informiert, ob das Wäldchen am Freibad in Bauland umgewandelt werden kann. Diese Aktion ist schon mehr als verwunderlich. Denn wenn es nach PETO-Kriterien geht, soll wohl jeder Flecken Grünland in Monheim unter den Hammer kommen. Auch wenn viele der Entscheidungsträger in den 70er Jahren noch nicht geboren waren, es gab und gibt immer noch überzeugende Gründe, in einer so dichten Wohnbebauung wie in Monheim-Süd kleinere Flächen als Wald oder Grün auszuweisen.

Für das Freibad wird dieses Gelände nicht gebraucht. Dort wurde gerade erst der Parkplatz erweitert und die Bushaltestelle mit einigem Kostenaufwand an diese Stelle verlegt. Der ungepflegte Wald ist wahrlich kein Argument, diese kleine grüne Lunge zu Bauland umzuplanen. Konsequent wäre es, den Bauhof zu beauftragen, dieses Wäldchen in einen begehbaren Zustand zu versetzen. Stattdessen spekuliert die PETO auf billiges Bauland.

So geht man nicht mit Zielen und Ergebnissen der Landesplanung aus den 70er Jahren um. Es gab gerade wegen der Bebauungsdichte diese Ausweisung als Wald. Wer sich heute anschaut, was gerade in diesem Teil Monheims geschehen ist, der muss feststellen, dass die Bebauung seither noch dichter geworden ist. Der Hinweis auf den Ablauf der Zweckbindung des Landes hat reine finanzrechtliche Gründe, denn der Naturschutz und die ökologischen Motive gelten unverändert. Der Hinweis auf den forstwirtschaftlichen Ausgleich durch ein Überschwemmungsgelände in Baumberg ist eine Frechheit.

Die scheinbar naive Anfrage und die Antwort der Verwaltung ist eine Kumpanei und wird hoffentlich vom Rat abgelehnt. Ja, die CDU in Monheim hat unsere Stadt bis an die Halskrause verschuldet. Aber jetzt alles zu betonieren, ist garantiert der falsche Weg.”

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