Politik / Langenfeld, 07.12.2014

Diskussion um Hans-Litterscheid-Platz

Die B/G/L macht sich Gedanken über die Würdigung des Anfang des Jahres verstorbenen Altbürgermeisters Hans Litterscheid.

 

Anträge

In Anträgen für die Sitzung des Rates am 9.12.2014 heißt es zunächst, dass der Antrag „Umbenennung des Frankenplatzes in Hans-Litterscheid-Platz” vom Rat zur erneuten Beratung in den Planungs- und Umweltausschuss verwiesen werden solle. Ferner solle die Verwaltung prüfen, ob der deutlich zentralere Platz zwischen Kaiserstraße und der Kirche St. Martin mit dem Außen-Altar und der historischen Kirchenfundamentdarstellung nach Hans Litterscheid benannt werden könne. Die Ergebnisse der Prüfung könnten dann dem Planungs- und Umweltausschuss vorgestellt werden.

Große Einigkeit

Es herrsche große Einigkeit über die herausragende Bedeutung von Hans Litterscheid für Langenfeld, so die B/G/L in einer Mitteilung. Auch der daraus abgeleitete Wunsch, ihm zu Ehren einen würdigen Platz zu widmen, sei unstrittig. Durch die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft Richrath sei der Vorschlag eingebracht worden, den heutigen Frankenplatz in Hans-Litterscheid-Platz umzubenennen, was vom Planungs- und Umweltausschuss so auch beschlossen worden sei. Allerdings mehrten sich die Stimmen, die den Frankenplatz als wenig geeignet ansähen, weil er lediglich ein versteckt liegender Parkplatz hinter der Kirche St. Martin sei. Würdiger für den Ehrenbürger Langenfelds wäre der zentrale Richrather Platz vor der Kirche mit dem Außenaltar. Das glaube mittlerweile auch der Vorsitzende der Richrather Schützenbruderschaft Wolfgang Schütz. Deshalb habe er laut Tagespresse den Bürgermeister gebeten, seinen Antrag rückgängig zu machen. Stattdessen solle der Platz an der Vorderseite der Kirche nach Hans Litterscheid benannt werden.

Keine öffentliche Fläche

Jedoch habe sich Bürgermeister Frank Schneider laut Presse dafür ausgesprochen, wie geplant fortzufahren und den Frankenplatz umzubenennen. Zwar empfinde auch er die gestaltete Fläche vor St. Martin an der Kaiserstraße als die Schokoladenseite, doch handele es sich um keine öffentliche Fläche, sie gehöre der katholischen Kirche. Seitens der Stadtverwaltung werde er keinen Vorstoß unternehmen, ihr einen Namen zu geben. Wenn die Ratspolitiker dies wollten, dann müssten sie es beantragen. Genau dies solle mit dem B/G/L-Vorstoß geschehen, so Fraktionssprecher Gerold Wenzens.

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